Palatschinken

Samstag zu Mittag gibt es bei uns immer eine Mehlspeise. Natürlich unter den Voraussetzungen kein Zucker und vollwertig. Unser Lieblingsgericht ist, wie könnte es anders sein: Palatschinken.

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Hier zwei Teigrezepte:

Vegetarische Palatschinken (Zutaten für ca. 4 Palatschinkentiger):
450g Dinkelvollkornmehl
5 Eier
1l Milch
Prise Salz

Vegane Palatschinken:20170902_141347-01
– 2 Tasse Vollkornmehl (zB Dinkel)
– 1 Tasse Süßlupinienmehl (alternativ Kichererbsenmehl)
– 1/4 Tasse Leinsamen geschrotet mit 1/2 Tasse Wasser aufquellen lassen (ca. 15min) =       Eiersatz
– 2 TL Backpulver
– ca. 5 Tassen Milchersatz (zB Sojamilch) – es soll ein recht flüssiger Teig entstehen, etwas dicker als normaler Palatschinkenteig. Am besten mit 4 Tassen anfangen und dann Milch zugeben bis die passende Konsistenz erreicht ist.

Zubereitung:

Die Zutaten mit einem Mixer (nur bei der vegetarischen Eivariante) oder Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. In einer Pfanne (am besten eine Palatschinkenpfanne) bei Bedarf etwas Öl erhitzen (bei manchen Pfannenbeschichtungen ist dies nicht nötig) den Teig hineingießen und die Pfanne schwenken, sodass sich der Teig in der ganzen Pfanne verteilt. Bei starker Hitze anbraten bis die Unterseite leicht braun ist (kann man mit einem Pfannenwender überprüfen) bzw. die Vorderseite leichte Löcher bildet. Wenden und auch die Rückseite bei starker Hitze anbraten.

Zum Warmhalten kann man einen Topf mit Wasser bei kleiner Flamme hinstellen und einen Teller drauf legen und dort die Palatschinken lagern bis man den ganzen Teig fertig hat.

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Zur Fülle:

Marmeladen Palatschinken:
Der Klassiker. Hier kann man frei aus den Marmeladen-Variationen wählen.

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Obstpalatschinken:
Hier kann man sehr kreativ sein. Ob Banane, Apfel, Birne, Beeren, Mango, Kiwi, Steinfrüchte usw. egal, da schmeckt wirklich alles. Einfach klein schneiden oder in Streifen/Scheiben, ganz nach Lust und Laune. In die Palatschinke legen, zusammenrollen und genießen.

Topfenpalatschinken:
Topfen mit Rosinen mischen. Wem das zu wenig süß ist, kann noch mit Birkenzucker oä. nachhelfen. Für die vegane Variante kann man Sojafrischkäse verwenden.

Entweder kann man die Mischung hinein streichen und so essen, oder man überbackt die gefüllten Palatschinken mit Vanillesoße.

Nusspalatschinken:
Für die Nussfülle gemahlene Nüsse (vorzugsweise Walnüsse) mit in Milch(ersatz) eingeweichten Datteln pürieren. Auch diese Palatschinken kann man mit Vanillesoße überbacken.

Mohnpalatschinken:
Für die Mohnfülle gemahlenen/gequetschten Mohn mit in Milch(ersatz) eingeweichten Datteln pürieren. Optional mit Vanillesoße überbacken.20161112_141439-01

N*tellapalatschinken oder Schoko-Nuss-Palatschinken:
Man nehme zum Bestreichen den Schoko-Nuss-Aufstrich. Schmeckt auch gut mit Bananen kombiniert, also dann Schoko-Bananen-Palatschinken 😉

Eispalatschinken:

Einfach die beliebige Eiskreation in die Palatschinke gegeben und einrollen oder zum Dreieck falten.

Man sieht also wir haben hier schon einiges ausprobiert. Zur weiteren Verwendung von kalten Palatschinken bietet sich einfrieren an. Entweder als ganze Palatschinken, um sie später auf zu tauen und wieder süß oder aber auch pikant zu essen, oder man schneidet sie in dünne oder weniger dünne Streifen und hat so Fritatten, die man beliebig aus dem Tiefkühler nehmen kann.

Palatschinken eignen sich auch als Wrap-Ersatz.

Übrigens: Palatschinken sind bei uns Männerarbeit! Ich gestehe, ich kann keine Palatschinken herausbraten, das macht immer mein Mann. Er ist ein echter Profi darin. Neuerdings zaubert er auch Spiralen in den Teig:

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vegane Chickenwings

Das man Karfiol „zweckentfremdet“ verwenden kann, hab ich euch ja schon bei den Low Carb Karfiol-Makis und dem Low Carb Milchreis sowie bei der Low Carb Pizza gezeigt. Hier ein weiteres Beispiel dazu, was man alles mit Karfiol (Blumekohl) anstellen kann:

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vegane Chickenwings

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Low Carb Pizza – eigentlich schon ein alter Hut…

… dennoch möchte ich euch meine vegane Versionen liefern.

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Hafer-Mais-Brot – glutenfrei, hefefrei, vegan

Ich backe leidenschaftlich gerne Brot. Vielleicht kennt ihr schon die Beiträge mit Roggenbrot oder Holzofenbrot. Hier kommt nun ein Gluten freies, hefefreies und veganes Hafer-Mais-Brot, das nicht fad und trocken schmeckt, sondern fluffig und gschmackig ist. Und es geht super einfach.

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Curry mit Reis – vegan, glutenfrei, vollwertig, low fat

In der Früh hatten wir in den ersten Tagen so um die 9 Grad. Und auch am Abend kühlte es wieder ab. Daher freuten wir uns auf ein wärmendes Curry mit Reis.

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Eine Ode an die Kapuzinerkresse, gegrilltes Allerlei und Tipps für Jausenpackerl

Oh du liebe Kapuzinerkresse,
du schmeckst so gut,
du siehst so toll aus,
und jetzt weißt du auch, dass ich nicht dichten kann….

Aber wir lieben sie. Deshalb kommt die Kapuzinerkresse bei uns in den Salat

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Eierschwammerl – juhu wir haben sie gefunden! leckere Rezepte – optional vegan, glutenfrei, vollwertig, low fat

 

Am Anfang fanden wir gar nix. Jedenfalls keine Eierschwammerl. Wir zählen nicht gerade zu den Pilzexperten, also entdeckten wir zuerst mal einen Haufen nicht näher bekannter Sporengewächse, bevor wir endlich fündig wurden:

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Und dann ging es los. Weiterlesen

Fladen – oder so versteckt man Gemüse ;-), vegan, optional glutenfrei, low fat

Solltet ihr das Problem haben so einen großen oder kleinen Gemüseverweigerer zu Hause zu haben, dann kommt hier ein kleiner Tipp. Absolut himmlische Gemüse-Fladen. Man braucht sogar nur drei Zutaten:

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Zutaten für ca. 2 Personen (für uns 4 muss ich immer die 3-fache Menge machen; hängt aber ganz davon ab, was man noch dazu isst!):
1 Tasse Dinkelvollkornmehl (es geht auch anderes Mehl, bspw. Buchweizen-, Einkorn-, Gerstenmehl,…)
1 Tasse Süßkartoffel- oder Kürbismus
etw. (Kokos)öl

Zubereitung:
Den Kürbis in Stücke schneiden und im Wasserdampf weich dünsten (Dauer ca. 15 min). Bei der Variante mit den Süßkartoffeln, diese ungeschält und ungeschnitten mit dem Messer oder der Gabel einstechen und im Wasserdampf weich dünsten; je nach Größe dauert dies 30-40 min. Anschließend von der noch warmen Süßkartoffel die Haut abziehen.

Den weichen Kürbis/ die weiche Süßkartoffel mit der Gabel zerdrücken und mit dem Mehl mischen. Dazu nimmt man zuerst die Gabel und nachher die Hände. Zu einem Teigball kneten; aber nicht zu viel kneten, da sonst der Teig zu klebrig wird und man wieder mehr Mehl zugeben muss; darunter würde aber die spätere Fladenqualität leiden, daher wollen wir dies vermeiden.

Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einer Stange rollen und vierteln. Die Teigstücke zu einem Ball rollen und anschließend mit beiden Seiten in Mehl tunken. Leicht mit den Finger in der Hand flach drücken und die Ränder mit Daumen und Zeigefinger zusammendürcken (sollte beim späteren Ausrollen für eine bessere Form sorgen, aber bei mir franst er dennoch gerne aus; bin da aber auch nicht pingelig und die Meinen zum Glück auch nicht 🙂 ). Anschließend auf der gut bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz (oder wer keines hat, mit der Glasflasche) ausrollen, sodass ein ca. 2 mm dicker Teigfleck entsteht. Vorsicht, wenn ihr zu wenig bemehlt kann der Teig auf der Unterlage picken bleiben und reißt anschließend, wenn ihr in die Pfanne geben möchtet.

Die Pfanne auf mittlere bis größere Hitze aufwärmen und etwas Öl darin schmelzen (es genügen bei einer beschichteten Pfanne oft nur ein paar Tropfen). Den Teigfladen in die Pfanne geben und pro Seite ca. 1 min anbraten, bis sich ein paar braune Stellen zeigen. Den ersten fertigen Fladen in ein frisches Geschirrhandtuch legen und mit der Zubereitung der restlichen Fladen fortfahren.

Seit einiger Zeit ist dies unser neues Lieblingsgericht. Da die Herstellung bei einer größeren Menge länger dauert, arbeiten wir meist mit zwei Pfannen.

Und wir haben auch schon ein bisschen experimentiert und eine Version mit roten Rüben probiert. Dazu einfach eine 3/4 Tasse gekochte, pürierte rote Rüben und etwas Stärke (zB 1TL Tapiokastärke) zu einer Tasse Mehl mischen. Zubereitung wie oben. Die Farbe ist der absolute Hammer:

Mein Jünster isst diese am liebsten, obwohl er sonst ein rote Rüben-Verächter ist.

Spinat kann man ebenso verwenden, entweder TK (aufgetaut) oder frischer Blattspinat. Einfach pürieren und wie bei den roten Rüben eine 3/4 Tasse Spinat, 1 Tasse Mehl, 1 TL Stärke.

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Die Fladen können als Beilage gereicht oder als Wrap gefüllt werden. Man kann sie auch wie eine Pizza belegen. Sie schmecken so und so prima!!!!

 

 

 

Kürbiscremesuppe – Suppenkasper gibt es nicht!!!

Hier ein ganz einfaches Rezept:

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Veganer Käse, Scheibenkäse, vegan, laktosefrei

Es gibt jede Menge veganen Käseersatz. Diesen hier mag ich besonders gerne, weil er nicht soviel Fett hat wie gekaufter veganer Käse, und weil er auch mehr Protein enthält als jener welcher normalerweise käuflich erhältlich ist. Man kann diesen Käse aufs Brot legen – es werden feste Scheiben, zwar nicht so steif, wie richtiger Käse, aber als Belag eignet er sich hervorragend – oder zum Überbacken verwenden.

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