Pastinaken- und Topinambur-Pommes

Hände hoch, wer kennt Pastinaken und Topinambur? Hier ein kleines Bildchen um euch auf die Sprünge zu helfen:

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Links neben der Petersilie sind die Topinambur und rechts die längliche weiße Knolle sind Pastinaken (kann man leicht mit Peterwurzen verwechseln).

Topinambur haben wir seit einiger Zeit im Garten angebaut. Die wachsen echt wie Unkraut. Die Stiele ragen gut zwei Meter in die Höhe und werden in der Blütezeit von hübschen gelben Blüten gekrönt. Unter der Erde wuchern dann die kleinen braunen Knollen. Ab Herbst kann man die Topinambur auch kaufen, entweder am Markt oder man hat Glück und findet sie beim H*fer.

Erstmals haben wir heuer auch Pastinaken angebaut (macht man wie bei Karotten: den Samen in die Erde und mit etwas Erde bedecken); leider teilweise etwas zu eng, deshalb sind auch ein paar kleine Exemplare dabei. Schmecken tun sie aber dennoch. Pastinaken bekommt man häufiger im normalen Supermarkt; auch hier startet die Saison im Herbst.

Und jetzt zum Rezept. So esse ich diese Wurzelgemüse nämlich am liebsten. Als Pommes!!!

Zutaten:
Pastinaken oder Topinambur (ich esse sie mit der Schale, 1. wegen der Vitamine und 2. ist mir die Schälerei für 4 Personen einfach zu mühsam)20170118_181920-01

Zubereitung:
Den Ofen auf 220 Grad Umluft vorheizen. Die Pastinaken/Topinambur in längliche Streifen schneiden, oder man macht Wedges daraus und schneidet sie in Spalten.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes oder mit (Kokos)öl ausgefettetes Blech verteilen (die einzelen Stücke sollten sich nicht berühren). Dann im Ofen für ca. 30-35 min backen. Gelegentlich umwälzen bzw. Backbleche umdrehen. Die tatsächliche Backzeit variiert natürlich, aber wenn die Stücke teilweise ein Bräune aufweisen, dann sind die verzehrfertig.

Diese leckeren Gemüsepommes müsst ihr unbedingt ausprobieren. Am Besten genießt man sie mit Ketchup.

Übrigens:

Topinambur und Pastinaken sind top für unser Verdauungssystem. Sie bieten nämlich unseren Bifitusbakterien im Darm die perfekte Nahrung. Topinambur haben ein optimales Verhältnis der Mineralien Calcium, Magnesium, Phosphat, Kalium und Natrium. Pastinaken punkten mit einem hohen Anteil an Folsäure, Vitamin E und C sowie Kalium. 

 

 

 

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