Semmelknödel mit Saft, Karottenkraut und Vleisch, vegan, Weihnachtswünsche

Vielleicht lustet es einem nach all den vielen Weihnachtskeksen nach etwas Deftigem. Das geht auch vegan, zB so:

Vleisch
Zutaten:
100g Glutenpulver
110g Wasser
optional flüssiges Rauch (ich fiere den Saft in dem der Räuchertofu gelagert wird ein und verwende diesen; dementsprechend reduziere ich den Wasseranteil)
Kräuter/Gewürze nach Geschmack (zB Majoran, Salbei und Thymian)

Zubereitung:
Das Glutenpulver mit den Kräutern mischen und mit den flüssigen Zutaten zu einem Teig vermischen. Das wird ein relativ zäher Klumpen (ähnlich wie Kaugummi ;-)). Diesen dann in Scheiben schneiden und in Gemüsebrühe für ca. 20 min köcheln lassen. Das Vleisch herausschöpfen. Es kann nun bis zur weiteren Verarbeitung im Kühlschrank gelagert werden.
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Semmelknödel

Zutaten:
350g Vollkornwürfel (ich verwende hier übrig gebliebenes selbstgebackenes Vollkornbrot, dass ich in Würfel schneide und an der Luft hart werden lasse)
500-800ml Sojamilch (oder ein anderer nicht süßer Milchersatz)
3 EL Sojamehl (oder Leinsamenmehl)
1 Zwiebel
1/2 Bund Petersilie
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Vollkornwürfel salzen und mit etwas Milch übergießen. Die Mengenangabe für die Milch variert je nach verwendeten Brot (wie hart, wie vollwertig,…). Ebenso ist die Einweichdauer davon abhängig. Sie kann 30-60 min dauern. Daher immer wieder durchkneten und fühlen, ob sich die Masse bindet bzw. die Würfel weich werden. Das Sojamehl beifügen und gut verrühren. Die Zwiebel fein hacken und in etwas Öl andünsten. Die Petersilie ebenfalls hacken und mit der Zwiebel zu der Knödelteigmischung geben. Gut unermengen (am besten mit den Händen) und feste Knödel formen; richtig gut zusammendrücken, sonst fallen sie später auseinander.
Einen Topf mit Wasser plus einer Prise Salz füllen und zum Kochen bringen. Ca. 10 Knödel formen und bei leicht wallendem Wasser ca. 15 min sieden lassen. Wenn die Knödel oben schwimmen, können sie abgeschöpft werden.

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Saft
Dieses Rezept habe ich eins zu eins von the vegan corner übernommen. Der Saft schmeckt einfach genial und mit den Knödel gemeinsam – mmmhhh! Hier die Übersetzung dazu:

Zutaten:
60g Karotten
60g Sellerie
90g rote Zwiebel
1 Bay Blatt (hab ich weggelassen)
9g brauner Zucker (habe ich durch Agavendicksaft ersetzt)
15g Tomatenmark
7g Misopaste (kann man auch weglassen, der Geschmack ändert sich aber!)
450g Gemüsebrühe
15g Rotweinessig (habe Balsamicoessig verwendet)
15g Sojasoße
9g Weißmehl (habe Maisstärke genommen)
1 frischer Zweig Rosmarin
1 frischer Zweig Thymian (musste auf getrockenten zurück greifen
2 Salbeiblätter (ebenfalls getrocknet)

Zubereitung:
Das Gemüse in kleine Stücke schneiden und in einer Pfanne auf mittlere Hitze braten bis es leicht Farbe bekommt. Den Zucker/Agavendicksaft, das Tomatenmarkt und die Misopaste beifügen und verrühren. Die Stärke in die kalte Gemüsebrühe rühren und gemeinsam mit dem Essig und der Sojasoße in die Pfanne leeren. Die restlichen Kräuter hinzufügen und zum kochen bringen. Einköcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz bzw. Sämigkeit erreicht ist. Die Soße durch ein Sieb gießen und zu den Knödeln reichen. Das übrige Gemüse kann man zB pürieren und zu einer Gemüsesuppe beifügen.

Karottenkraut:

Zutaten:
etw. frischer Ingwer (getrocknetes Pulver geht auch)
optional 1 gestrichener Teelöffel Kümmel
etw. Kokosöl
ca. 2 handvoll grob geraspeltes Weißkraut
ca. 3 handvoll grob geraspelte Karotten (ein Mix aus gelben, orangenen und lilafarbenen kommt gut)
2-3 kleine Äpfel, grob geraspelt
optional 1 EL Rosinen
optional 1 EL Gojibeeren
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Zubereitung:
Das Öl in einer großen Pfanne (nehmt eine mit Deckel; ich verwende den Wok) schmelzen, den Ingwer fein reiben und kurz anbraten, den Kümmel hinzufügen und kurz unter rühren mitdünsten bis sich ein Duft entwickelt. Anschließend das Weißkraut beifügen und für ca. 5 min im eingenen Saft bei etwas stärkerer Hitze dünsten lassen. Ab und zu umrühren. Die geraspelten Karotten dazugeben und etwas Brühe beifügen. Wieder 5 min dünsten lassen, anschließend den Apfel, die Rosinen und die Gojibeeren hinzugeben. Immer wieder umrühren und bei Bedarf etwas Brühe nachgießen.

 

 

 

Alles gemeinsam anrichten, zB so:

 

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Ich wünsche alle schmackhafte Weihnachten und ein besinnliches Fest sowie einen guten Rutsch!

 

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