Maki-Mania, vegan, low carb, saulecker!

 

Letztens bei uns – Stäbchenkrieg. Wer greift schneller zu. Meine Söhne klar im Vorteil; sie haben ja Unterstützung vom kleinen orangenen Männchen. 😉

Running Sushi-Essen macht echt Spaß. Aber danach brächten wir drei Tage nichts mehr Essen, zumindest kalorisch gesehen :-D. Deshalb fabrizieren wir die heißgeliebten Makis gerne mal zu Hause. Das Beste daran, die Herstellung ist ein Gemeinschaftsfamilienprojekt. Ich richte den Reis und das Gemüse, meine Kinder übernehmen die Befüllung, dann rollen wir zusammen und das Schneiden übernimmt man Mann, denn scharfe Messer und ich sind eine wirklich schlechte Komibnation. Aber nun zum Rezept, sogar mit Low Carb-Version.

Zutaten:
– 1 Tasse Reis (im Original Sushi-Reis, wers gesünder möchte nimmt Naturreis, oder aber auch Quinoa ist megalecker)IMG-20160826-WA0002-01
oder/und
– 1/2-1 ganzer Karfiol für die low carb Version

-Nori-Blätter (wir brauchen für 4 Personen ca. 15 Blätter) gibts beim Sp*r und hin und wieder auch bei Lebensmitteldiskontern

– div. Gemüsesticks (Karotten, Paprika, Gurke, Avocado, Kohlrabi, je nach Geschmack alles ist möglich)

– für Veganer Räuchertofusticks

– für Fischesser Räucherlachs oder Surimi-Sticks (gibts zB beim Sp*r und hin und wieder auch bei Lebensmitteldiskontern)

– Wasabi-Paste (gibts zB beim Sp*r und hin und wieder auch bei Lebensmitteldiskontern)

– Sojasauce (gibts glaub ich schon überall ;-), bio-Version beim d*m)

– (Sushi)Essig

– 1-2 EL Nussmus (am besten ein helles wie Cashew oder geschälte Mandel)

Zubereitung:

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Vorbereitungen:
Für die Reisversion Reis nach Packungsanleitung kochen. Nach der Kochzeit mit etwas Essig und Salz würzen; nicht zu viel, weil mans ja eh nachher mit der Sojasauce isst. Erst ausgekühlt weiter verarbeiten.

Den Karfiol mit einem geeigneten Gerät kleinschreddern auf Reiskorn-Größe (macht bei mir der Mulitzerkleinerer). Diesen dann mit wenig Wasser in einen Topf geben und ca. 3-4 min köcheln lassen (dazwischen immer wieder mal umrühren). Der Karfiol soll noch bissfest sein und nicht gatschig weich. Das Wasser abgießen und den Karfiolreis leicht ausdrücken. Mit Essig und Salz würzen, auskühlen lassen und dann mit dem Nussmus verrühren. Das Mus dient dazu den Karfiol klebriger zu machen, damit er besser auf den Noriblättern hält.

Wer Quinoa oder Naturreis wählt, kocht diesen nach Packungsanleitung und würzt anschließend mit Essig und Salz. Auch hier wird eine Nussmus hinzugefügt, um die Klebrigkeit zu erhöhen.

Befüllen und Rollen:

Die Noriblätter werden mit der glatten Seite nach unten auf eine Bambustmatte (wir nehmen ein Tischset) gelegt. Auf das untere Drittel des Blattes nun den Reis(-alternative) aufstreichen und in die Mitte des Reises Gemüsesticks legen. Gebt am Anfang nicht zu viel rein, sonst ist es schwerer zu rollen. Mit ein bisschen Übung geht es immer besser.

Nun von unten nach oben die Noriblätter aufrollen. Den letzten Zentimeter des Blattes mit nassen Fingern anfeuchten, damit die Rolle hält; ist praktisch der Kleber.

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Die fertige Rolle mit einem scher scharfen Messer zu Maki-Stücke schneiden.

Genauso wie mit den Gemüsesticks funktioniert es auch mit dem Räuchertofu. Nur beim Rollen nicht so fest drücken, weil sonst der Tofu zerquetscht wird. Den Räucherlachs kann man ruhig großflächiger auf den Reis legen.

Übrige Gemüsesticks knabbern wir immer so dazu.

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Quinoaersion – die mittleren Stücke sind mit rote Rüben eingefärbt

Mit Sojasauce und Wasabi anrichten und hoffen, dass man mit den Stäbchen ausreichend trainiert hat um der Schnellste zu sein.

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oben mit Sushi-Reis, unten mit Karfiol-Reis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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2 Gedanken zu „Maki-Mania, vegan, low carb, saulecker!

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