ein Plädoyer für das Kokosöl

In diesem Beitrag möchte ich auf die Vorzüge des Kokosöls eingehen. Ich selbst verwende es sehr gerne, sowohl für süße als auch für würzige Speisen.

Kokosöl besteht aus ca. 92% gesättigten Fettsäuren. Aber heißt es nicht immer, die ungesättigten Fette sind die „Guten“? Die OEGE (Österreichische Ernährung für Gesundheit) beispielsweise empfiehlt eine Fettzufuhr von 1/3 gesättigte Fettsäuren und 2/3 ungesättigte (jeweils die Hälfte davon mehrfach und einfach ungsättigte). Das Problem liegt in der Verteilung, der Durchschnittsmensch und Nicht-Veganer nimmt nämlich mehr gesättigte als ungesättigte Fette zu sich. Im Prinzip herrscht die überwiegende Meinung, dass nur die Transfettsäuren wirklich ungesund sind.

Was nun aber das gesättigte Fett der Kokosnuss zur Besonderheit macht, ist die Tatsache, dass es sich dabei zu über 50 % um mittelkettige Fettsäuren handelt. Ich will jetzt nicht zu weit innerhalb der Materie ausholen, daher kurz gesagt,der Körper kann die mittelkettigen Fettsäuren leichter und schneller zur Energiegewinnung nutzen und sie werden anderes als die langkettigen Fettsäuren nicht so leicht in den Fettdeopts eingelagert. Somit bietet sich die Verwendung von Kokosöl aus diätischen Gründen an.

Aber nicht nur deshalb ist Kokosöl so wertvoll. Durch die leichte Verdaulichkeit eignet es sich die Verwendung bei vielen Darmkrankheiten.

Es gibt mittlerweile  einige Untersuchen, welche belegen, dass Kokosöl eine linderende und vorbeugende Wirkung gegen Alzheimer hat.

Kokosöl weist einen hohen Gehalt an Antioxidantien auf (das sind die Dinger, welche die freien Radikale fangen und uns somit langsamer Altern lassen bzw. gegen Krebs helfen) .

Kokosöl hat eine antimikrobielle Wirkung. Man kann es daher als wirklungsvolles Zahnputzmittel nehmen, da es die Entstehung und Ausbreitung von Karies verhindert. Bei Herpesbefall kommt nicht nur die antimikrobielle Wirkung zum Einsatz, sondern auch der kühlende und abschwellende Effekt, welches das Kokosöl zu Gute hat.

Kokosöl pflegt auch die Haut. Durch sein hochspreitendes Verhalten lässt es sich sehr gut auf der Haut verteilen und hinterlässt ein weiches Gefühl, ohne fettig zu wirken. Gerne wird es bei trockener und auch neurodermitischer Haut eingesetzt. Ebenso wirkt das Auftragen gegen Gelsen.

Die Haarpracht kann damit gepflegt werden, vor allem bei gespaltenen Spitzen und bei zur Trockenheit neigendem Haar.

Die Anwendungsgebiete sind noch viel weiter. Dies ist nur eine exemplarische Darstellung.

Wer Kokosöl in seine Ernährung integrieren will, kann es zum Beispiel zum Braten und Backen verwenden. Ich führe es in meinen Rezepte immer wieder an. Ich verwende gerne etwas Kokosöl für mein Ofengemüse oder auch Pestos kann man damit verfeinern. Auch für die süße Küche eignet es sich (Veganer Erdbeer-Kokos-Käsekuchen).

Ich kann Kokosöl einfach nur wärmstens empfehlen. Es schmeckt gut und tut gut.

Seit kurzer Zeit sind wir auch leidenschaftliche Fans der jungen Kokosnuss. Das darin enthaltene Kokoswasser wird auf Grund seiner nahrhaften Bestandteile in asiatischen Ländern als Muttermilchersatz verwendet. Das zarte Fruchtfleisch in der Nuss schmeckt sehr lecker und hat weniger Fett als das der reifen Nuss.

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Ein Gedanke zu „ein Plädoyer für das Kokosöl

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