Essig – must have in der Küche + Meine Salatdressings

Essig ist ein Must-have in der Küche. Man benötigt es nicht nur zum Salate marinieren, sondern auch zum würzen und abschmecken.

Besonders lecker werden Salate & Co, wenn der Essig aromatisiert ist. Die Natur bietet uns hier herrliche Möglichkeiten.

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Nehmen wir zB Hollerblüten. Sie sind leider nur eine kurze Zeit im Jahr verfügbar. Ja, man kann Sirup daraus machen, aber da haben wir dann wieder so einen Zuckersaft. Warum also das Aroma der Blüten nicht mit Essig einfangen. Ist mindestens genauso aromatisch, und peppt Salate ungemein auf.

Besser bekannt ist wohl der Himbeeressig. Er hat eine süßlich-saure Note, die sehr gut mit Pinienkernen harmoniert. Wenn man hellen Essig nimmt verfärbt sich dieser zart rosa-rot.

Mein absoluter Favorit ist aber der Veilchenessig. Ich liebe Veilchen und deren Duft. Im Essig kommt dieser besonders gut zur Geltung, aber nur, wenn man die Veilchen verwendet solange sie noch herrlich duften (beginnt schon im März).

Top ist auch Brombeeressig (hier wird heller Essig total dunkel, so eine Burgunderfarbe). Im August wird es wieder so weit sein und wir freuen uns schon darauf, wenn wir diesen leckeren Essig mit schmackhaftem Salat futtern können.

Wie funktioniert nun die Herstellung? Denkbar einfach! Man nehme20160514_195615
-ein Schraubglas
– einen Ausgangsessig nach Wahl (zB Apfelessig, Weißweinessig, usw. bei der Verwendung von hellen Essigen kommt es wie schon erwähnt teilweise zu sehr schönen Verfärbungen)
– die gewünschte Frucht, Blüte,…

Das gewünschte Essiggut, also zB Brombeeren in das Schraubglas füllen, sodass zu ca. 3/4 gefüllt ist. Nun das Glas mit dem Essig auffüllen, sodass die Brombeeren bedeckt sind. An einen warmen Ort stellen (ob jetzt in die Sonne oder den Schatten, da scheiden sich die Geister; ich habs neben der Spüle stehen, damit ich nicht auf das Schütteln vergesse; dort ist es hell, aber keine direkte Sonne). Den Essig für die nächsten drei Wochen stehen lassen und jeden Tag einmal schütteln. Danach kann man den Essig mit Sieb, Trichter und Filterpapier (Ich nehme Kaffeefilter) in eine Flasche abfiltern. Man kann aber auch etwas des Essigguts in die Flasche geben. Schaut teilweise sehr hübsch aus (zB beim Hollerblütenessig, Veilchen werden unschön).

Das wars. Einfach, gut, zum Experimentieren und mal was anderes!

Mein Standard-Dressing für den Salat sieht so aus:

  • 2 EL Essig
  • 1 EL Essig
  • 2 EL Wasser
  • 1 Prise Salz

Ich leere die Zutaten nacheinander über den Salat und mische dann alles miteinander durch.

In letzter Zeit mache ich aber auch sehr gerne Nussmus-Dressings. Dafür nimmt man

  • 1-2 EL Nuss- oder Kernemus nach Wahl (zB Mandelmus)
  • 1 EL Essig
  • 2 EL Wasser oder noch besser nicht süßen Milchersatz (zB Mandelmilch)
  • 1 Prise Salz

Die Zutaten vermische ich in einer Schüssel und gebe sie anschließend über den Salat.

Aber auch ein veganes Joghurtdressing kann was. Man braucht:

  • 3 EL (Soja)Joghurt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Essig
  • 1 Prise Salz
  • ev. Knoblauch (f. ein Knoblauchdressing)
  • ev. Kräuter (f. ein Kräuterdressing)

Alles Zutaten vermengen und Salat damit besprenkeln.

Wohl bekomms! 😉

 

 

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